Museen

Storchenturm und Amtshof   Storchenturm und Amtshof

In der Schlossstraße direkt am Murgufer liegt der Alte Amtshof. Er gehörte ehemals zum Domstift Speyer. Heute befindet sich das Gebäude in Privatbesitz und beinhaltet noch einen Ausstellungsraum zur Stadtgeschichte.

Amtshof Gernsbach
Schlossstr.
76579 Gernsbach

Info über den Arbeitskreis für Stadtgeschichte, Tel. 07224 654 997 oder 07224 657 0902
Besichtigung der Ausstellung zur Stadtgeschichte auf Anfrage möglich .

Der Amtshof Gernsbach
Der Amtshof gehörte ehemals zum Domstift Speyer, dem die Gernsbacher abgabepflichtig oder zehntpflichtig waren. Für den Einzug und die Verwaltung des Weinzehnten errichtete die kirchliche Verwaltung 1556 auf den Fundamenten eines mittelalterlichen Gebäudekomplexes ein Amtsgebäude mit Kellern, einer Küferei und einer angemessenen Wohnung für den Vogt. Um 1700 wurde der fränkische Fachwerkbau verändert und kam in private Hände.
Nach seiner Sanierung 1990 konnte die Stadt hier einen Museumsraum einrichten, der vorwiegend für Ausstellungen zur Stadtgeschichte genutzt wird.

Der Storchenturm ist ein noch vollständig erhaltener Wehrturm in der ehemaligen Stadtmauer. Von ihm aus hat man eine herrliche Sicht über die Stadt.

Storchenturm
Hauptstr.
76593 Gernsbach
(beim Amtsgericht)

Im Storchenturm finden heute Ausstellungen über Störche und die Stadtbefestigung statt. Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich.
Info über:
Arbeitskreis Stadtgeschichte Gernsbach, Tel. 07224 - 654 997 oder 07224 - 657 0902


Der Storchenturm:
Der Storchenturm stand vor dem oberen Stadttor und gehört wie der katholische Kirchturm zur Stadtbefestigung. Ein kleines badisches Wappen legt nahe, dass er 1449 errichtet worden sein könnte, doch ist seine bauliche Substanz älter.
Zwei nach außen führende und auf der Höhe der Stadtmauer angelegte Türen des Wachturmes deuten auf einst vorhandene Wehrgänge hin. Über sie war der Storchenturm mit anderen Wehrtürmen der Stadt verbunden. Seinen Namen hat er seit Menschengedenken, da bis etwa 1914 Störche auf ihm nisteten.
Seltener wird er auch "Schimmel" genannt, worauf ein alter Flurname hinweist. Heute sorgt der Arbeitskreis Stadtgeschichte Gernsbach für die regelmäßige Öffnung des Turmes und präsentiert eine Dauerausstellung zum Thema Storch.



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